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Success Story

Sirwans Weg vom Flüchtenden zum Werkstattinhaber mit IHK-Abschluss

Du hast einen Beruf mit Leidenschaft gelernt – aber dein Abschluss wird in Deutschland nicht anerkannt?
Sirwan stand genau vor diesem Problem. In seinem Heimatland arbeitete er mit Herzblut als Lackierer, doch der Krieg zwang ihn zur Flucht. In Deutschland angekommen, wollte er zurück in seinen Beruf. Doch ohne offiziellen Abschluss gab es kaum Chancen. Sirwan erzählt, wie er sich durchgekämpft, weitergebildet – und schließlich seinen Traum verwirklicht hat.

1 – Der Ausgangspunkt

Sirwan bringt langjährige Erfahrung als Lackierer mit. In seinem Herkunftsland übte er diesen Beruf mit Leidenschaft aus. Doch die Flucht veränderte alles. In Deutschland angekommen, wurde ihm schnell klar: Ohne offiziellen Nachweis seiner Qualifikation war es beinahe unmöglich, im erlernten Beruf Fuß zu fassen.
„Ich wollte wieder das machen, was ich liebe – mit Farbe, Technik und Handwerk arbeiten. Aber allein war das kaum zu schaffen.“

Hürden auf dem Weg zurück ins Handwerk

  • Keine Anerkennung des Berufsabschlusses
  • Sprachliche Herausforderungen und neue Bürokratie
  • Wenig Vertrauen in informelle Erfahrung
  • Unsicherheit bei der Jobsuche trotz Fachkenntnis

2 – Weiterbildung beim Werkskolleg

Der Wendepunkt kam mit der Weiterbildung im Bereich Smart Repair bei der Auto Akademie, heute Teil des Werkskollegs. Dort fand Sirwan nicht nur fachlichen Anschluss, sondern auch ein Team, das ihn förderte, motivierte und durch alle Phasen begleitete.

„Die Dozenten haben mich ernst genommen. Ich wurde nicht als Anfänger behandelt, sondern als jemand mit Erfahrung, der noch wachsen will.“

 

Was die Weiterbildung für Sirwan bedeutete

  • Vertiefung seiner Lackierkenntnisse durch moderne Smart Repair-Techniken

  • Zugang zu professionellem Equipment in realitätsnaher Lernumgebung

  • Aufbau von Fachsprache, Prüfungsvorbereitung und Soft Skills

  • Persönliche Betreuung und Unterstützung beim nächsten Schritt: dem IHK-Abschluss

Glücklicher Absolvent zeigt deine Dellenarbeit und hebt den Daumen nach oben
Sirwan Khalenejad
Lackierer & Werkstattinhaber
„Die Ausbildung beim WerksKolleg war für mich eine wichtige Etappe auf meinem Weg. Ich habe nicht nur neues Fachwissen im Bereich Smart Repair gelernt, sondern auch die Unterstützung bekommen, die ich gebraucht habe, um in Deutschland wirklich anzukommen. Die Dozenten waren immer ansprechbar, haben auf Augenhöhe mit uns gearbeitet und mir geholfen, mein Potenzial zu erkennen – ohne diese Begleitung hätte ich den Schritt zum anerkannten Abschluss und zur eigenen Werkstatt nicht geschafft.“
No bullshit,
just Anerkennung!

3 – IHK-anerkannter Lackierer & eigene Werkstatt

Die Kombination aus Photovoltaikanlage (PV) und Wärmepumpe ist eine der effizientesten und nachhaltigsten Möglichkeiten, ein Gebäude mit Energie zu versorgen. Durch die Nutzung von selbst erzeugtem Solarstrom zur Betreibung der Wärmepumpe lassen sich nicht nur Kosten senken, sondern auch CO₂-Emissionen reduzieren.

Mit erfolgreicher Weiterbildung in der Tasche ebnete ihm das Team den Weg zur Anerkennung seines Berufsabschlusses über das ValiKom Transfer-Verfahren der IHK. Ein großer Schritt: Denn so wurde seine Kompetenz offiziell bestätigt – ohne klassische Ausbildung, aber mit viel Praxiserfahrung.

Heute führt Sirwan seine eigene kleine Smart-Repair-Werkstatt – ein Ziel, das er sich hart erarbeitet hat.

„Mein Traum war immer, meine eigene Werkstatt zu haben. Jetzt ist er Realität.“

Sirwans heutiger Erfolg

  • IHK-anerkannter Berufsabschluss als Lackierer
  • Selbstständigkeit im eigenen Smart Repair-Betrieb
  • Anerkennung seiner Fähigkeiten – fachlich wie gesellschaftlich
  • Ein Leben mit Perspektive und Stolz auf das Erreichte

4 – Integration durch Qualifikation

Sirwans Geschichte zeigt: Wer eine Leidenschaft hat, sollte sie nicht aufgeben – auch wenn der Weg schwer ist. Mit Unterstützung, Fachwissen und Durchhaltevermögen kann man viel erreichen.

Das Werkskolleg hat ihn nicht nur fachlich qualifiziert – sondern auf Augenhöhe begleitet.

Sein Erfolg steht exemplarisch für viele Menschen mit Flucht- oder Migrationsgeschichte, die eine zweite Chance verdienen. Und für eine Gesellschaft, die Fachkräfte braucht – und anerkennen sollte, was an Erfahrung da ist.

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