Ich heiße Dennis, bin 31 Jahre alt und freue mich, dich bald vielleicht persönlich als Dozent für Kfz-Weiterbildungen beim WerksKolleg zu begrüßen. Mein Weg hierher war nicht geplant – aber genau deshalb fühlt er sich so richtig an.
Nach meiner Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker für Nutzfahrzeugtechnik habe ich zehn Jahre lang bei Mercedes-Benz gearbeitet. Beruflich lief es solide, aber: Es ging nicht wirklich weiter. Irgendwann war klar: Wenn ich mich entwickeln will, muss ich selbst den nächsten Schritt machen. Also habe ich 2021 gekündigt – ohne genau zu wissen, was als Nächstes kommt.
Ich war ein paar Monate arbeitslos, von November 2021 bis Februar 2022 – aber ich wusste: Stillstand ist keine Option. Ich habe mich intensiv damit beschäftigt, wie ich meine Karriere im Kfz-Bereich gezielt weiterentwickeln kann.
1 – Weiterbildung als Wendepunkt
Beim Durchstöbern der Angebote auf der Website der Agentur für Arbeit bin ich auf das Thema Hochvolttechnik gestoßen. Das war damals ein echter Knackpunkt: Mir fehlte die Qualifikation für das Arbeiten an Hochvoltfahrzeugen – und damit auch die Grundlage, in modernen Werkstätten weiterzukommen.
Auf Meinnow habe ich dann die Auto Akademie entdeckt – heute das WerksKolleg. Dort wurde genau die Weiterbildung angeboten, die ich gesucht habe. Meine Sachbearbeiterin war top: Innerhalb von zwei Wochen war alles geregelt, und am 14. Februar 2022 startete ich in Halle den dreimonatigen Kurs.
Schon während der Weiterbildung hat mich das Team vor Ort beeindruckt. Die Art, wie dort unterrichtet wurde – klar, praxisnah, ohne viel Tamtam – hat mich angesprochen. Irgendwann kam die Frage: Könntest du dir vorstellen, selbst mal zu unterrichten? Und obwohl das nie mein Plan war, hat die Idee mich nicht mehr losgelassen.

2 – Heute bin ich Dozent – und Standortleiter
Seit September 2022 bin ich selbst als Dozent im Team. Und es hat sich ziemlich schnell gezeigt: Das passt. Ich unterrichte, bilde mich selbst weiter, kann meine Interessen vertiefen – und mich genau in den Bereichen spezialisieren, die mich wirklich interessieren. Genau das hatte mir früher gefehlt.
Und dann ging es weiter: Seit Januar 2025 bin ich Standortleiter am WerksKolleg in Berlin – also genau an dem Ort, an dem ich zwei Jahre zuvor selbst als Teilnehmer gesessen habe. Das ist nicht nur eine schöne Wendung, sondern eine echte Motivation: Ich weiß genau, wie es sich anfühlt, auf der anderen Seite zu stehen. Und ich weiß auch, was möglich ist, wenn man die richtige Unterstützung bekommt.
3 – Fazit
Wenn du überlegst, dich weiterzubilden oder neu zu orientieren: Mach den ersten Schritt. Der Rest kommt oft schneller, als du denkst. Vielleicht sehen wir uns schon bald – in Berlin.
Ob im Handwerk, in der Fahrzeugbranche oder in der Energieversorgung: Weiterbildungen sind der Schlüssel, um nicht nur fachlich, sondern auch finanziell den nächsten Schritt zu machen.