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Success Story

TÜV SÜD setzt auf Weiterbildung mit WerksKolleg

Smart Repair als Standard im Onboarding.
Fachlich stark. Praxisnah geschult.

1 – Einführung

Smarte Reparaturen, fundierte Bewertungen, klare Grenzen – und das alles praxisnah

Seit Einführung des neuen Einarbeitungsprogramms werden alle neuen Mitarbeitenden im Bereich Fahrzeugbewertung bei TÜV SÜD in einem kompakten Fachseminar für Smart Repair geschult. Die Weiterbildung findet beim WerksKolleg statt und wurde speziell auf die Anforderungen des Prüfdienstleisters zugeschnitten. Ziel ist es, technisches Verständnis, wirtschaftliches Denken und rechtliche Sicherheit in der Bewertung von Fahrzeugschäden – insbesondere bei Leasingrückläufern – zu vermitteln.

Smart Repair verstehen – Einblick in das Fachseminar mit TÜV SÜD

2 – Technisches Verständnis

Warum Smart Repair für TÜV SÜD so wichtig ist

Als Prüf- und Bewertungsunternehmen mit hoher fachlicher Verantwortung steht TÜV SÜD vor der Herausforderung, Schadenbilder nicht nur zu erkennen, sondern auch im Reparaturkontext richtig einzuordnen. Smart Repair – also punktuelle, wirtschaftlich optimierte Instandsetzung von Kleinschäden – spielt dabei eine zentrale Rolle. Ob im Kundengespräch, bei der Schadenaufnahme oder in der Gutachtenerstellung: Nur wer die Reparaturpraxis versteht, kann sie auch korrekt bewerten.

 

„Unsere Mitarbeitenden haben tagtäglich mit Fahrzeugen zu tun – da ist es entscheidend, dass sie wissen, was im Bereich Smart Repair technisch möglich ist und worauf es ankommt.“ - Leister Schaden & Wert TÜV Süd

3 – Inhalte des Seminars

Zwei Tage Praxiswissen – passgenau auf die Branche zugeschnitten

Das zweitägige Fachseminar findet direkt im Trainingszentrum des WerksKollegs statt. Dozent Michael Spahlholz bringt mehr als 20 Jahre Branchenerfahrung mit und ist spezialisiert auf die Vermittlung praxisrelevanter Inhalte für Sachverständige, Werkstattpersonal und Quereinsteiger.

Teilnehmende erhalten einen fundierten Überblick über Reparaturmethoden, Materialien und Werkzeuge – mit einem klaren Fokus auf den wirtschaftlichen und rechtlichen Rahmen. Besonders im Umgang mit Leasingrückläufern ist es entscheidend, zwischen technisch machbarer und tatsächlich zulässiger Reparatur zu unterscheiden.

Kursteilnehmer auf dem Weg zum Kursraum

Inhalte des Fachseminars

  • Technische Grundlagen typischer Smart Repair-Verfahren

  • Erkennen und Einschätzen von Schadenbildern (Lack, Kunststoff, Karosserie)

  • Bewertung von Reparaturfähigkeit vs. Austauschpflicht

  • Wirtschaftliche Abwägungen bei der Rückgabe von Leasingfahrzeugen

  • Kostenabschätzung typischer Instandsetzungsmaßnahmen

  • Umgang mit sicherheitsrelevanten Bauteilen:

    z. B. Radarsensoren, Fahrerassistenzsysteme, Kalibrierungspflicht

  • Rechtliche Rahmenbedingungen: Wo darf repariert werden – und wo nicht?

  • Werkstoffkunde, Werkzeugpraxis und Vorführung realer Reparaturprozesse

  • Interaktiver Erfahrungsaustausch und Praxisfragen aus dem TÜV-Alltag

Experte für Fahrzeugaufbereitung und Standortleiter Halle Michael Spahlholz
Michael Spahlholz
Experte Fahrzeugaufbereitung (Standortleiter Halle)
„Wir legen im Seminar großen Wert darauf, dass die Teilnehmenden nicht nur lernen, was technisch machbar ist – sondern auch, was gesetzlich erlaubt und sicherheitsrelevant ist. Gerade bei Fahrzeugen mit modernen Assistenzsystemen ist dieses Wissen entscheidend.“
70 %
der Schäden an Leasingrückläufern betreffen optische Mängel wie Lackkratzer, Dellen oder Kunststoffabrieb – und sind in vielen Fällen smart reparierbar.
1.200 €
beträgt der durchschnittliche Kostenunterschied zwischen Austausch und fachgerechter Smart Repair bei leichten Stoßstangenschäden – mit direktem Einfluss auf das Rückgabeergebnis.
+50
Teilnehmende des TÜV SÜD-Seminars geben an, nun besser einschätzen zu können, wo Reparatur sinnvoll, zulässig und wirtschaftlich vertretbar ist.

Unternehmenssicht: Weiterbildung mit System

Die Schulung ist fester Bestandteil des Einarbeitungsplans neuer Mitarbeitender bei TÜV SÜD – ein Zeichen dafür, wie hoch die Relevanz von Smart Repair im Unternehmensalltag eingeschätzt wird. Das Wissen ist nicht nur in der Werkstatt nützlich, sondern für alle, die Fahrzeuge bewerten, Rücknahmen dokumentieren oder mit Werkstätten kommunizieren.

Geschäftsführer Manfred Buxbaum
Manfred Buxbaum
Geschäftsführer WerksKolleg
Mit dem WerksKolleg schaffen wir Weiterbildungsangebote, die dort ansetzen, wo Wissen wirklich gebraucht wird – in der Praxis. Die Zusammenarbeit mit TÜV SÜD zeigt, wie wichtig es ist, technische und wirtschaftliche Grundlagen frühzeitig zu vermitteln.
Smart Repair ist nicht nur ein Handwerksthema – es ist ein Verständnis-Thema für alle, die mit Fahrzeugsystemen, Schadensbewertung und Leasingrückgaben arbeiten.

4 – Fazit

Was den Unterschied macht: Verstehen statt nur beurteilen

Durch die Kombination aus Theorie und Werkstattpraxis entsteht ein tiefes Verständnis für Schäden, Reparaturmethoden und Grenzen der Instandsetzung. Die Teilnehmenden profitieren von einem bewussteren Blick auf Schäden – und lernen, wann eine Reparatur wirtschaftlich sinnvoll ist, wann sie sicherheitskritisch wird oder wo Herstellergrenzen greifen.

Weiterbildung als Qualitätsfaktor

Die Kooperation zwischen TÜV SÜD und dem WerksKolleg zeigt, wie moderne Weiterbildung im Handwerk aussieht: praxisnah, branchenspezifisch und relevant über das Handwerk hinaus. Smart Repair ist längst kein Randthema mehr – sondern eine Schlüsselkompetenz im Kontext von Schadenbewertung, Leasing, Kalkulation und Kundendialog. Und genau deshalb gehört es ins Onboarding – nicht irgendwann, sondern gleich zu Beginn.

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